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Warum einzigartiger Content im digitalen Marketing wichtig ist

16.06.2026 | Coaching

Warum einzigartiger Content im digitalen Marketing wichtig ist

Seit dem Markteintritt von ChatGPT steht die digitale Welt kopf. Fast stündlich erreichen uns News, was alles sein werde und welche Massnahmen man mit KI «auf Knopfdruck» erledigen kann. Welche KI-Tools noch auf den Markt kommen werden. Und. Und. Und. Unzählige Möglichkeiten. Doch was tun? Was ist richtig? Die gute Nachricht: Mit einzigartigem Content liegen Unternehmen immer noch richtig. Ein Überblick.

Sichtbarkeit in Google, ChatGPT, Perplexity.ai, Facebook, Linkedin, Instaram, etc. ist ein Muss für KMU.
Sichtbarkeit in Google, ChatGPT, Perplexity.ai, Facebook, Linkedin, Instaram, etc. ist ein Muss für KMU.

Sichtbarkeit ist ein Muss

Als KMU ist man auf Sichtbarkeit im Web angewiesen. Wer nicht gesehen wird, wird nicht berücksichtigt. Eigentlich logisch. Nur:

  • Wo müssen Unternehmen mit ihrem Webauftritt sichtbar sein?
  • Wie werden sie auch bei ChatGPT, Google Gemini, Perplexity etc. sichtbar?
  • Wie viel und mit was müssen Unternehmen machen?

Möglichkeiten gibt es unendlich viele. Wir ordnen ein.

Die gute Nachricht für KMU: Richtwert ist nicht das, was man alles kann, sondern die Bedürfnisse (potenzieller) Kunden – und damit werden die notwendigen Massnahmen überschaubarer.

Digitale Werbung bietet eine enorme Vielfalt für Werbemöglichkeiten.
Digitale Werbung bietet eine enorme Vielfalt für Werbemöglichkeiten.

Die digitalen Werbemöglichkeiten

Dank Google, Facebook, Linkedin und anderen Techgiganten haben wir enrom viele Werbemöglichkeiten, um bestehende und potenzielle Kund:innen zu erreichen. Und es mag uns beeindrucken, wenn wir in der Statistik dieser Unternehmen erkennen, dass wir mit unseren Beiträgen eine halbe Million Views erzielt haben. Ohne Sichtbarkeit gibt es nun mal keine Kundenkontakte. Doch Achtung: Es geht nie um die Masse. Es geht um potenzielle Kunden mit spezifischen Interessen. Um die Sichtbarkeit, wo sich unsere (!) Zielgruppe wirklich aufhält.

So überrascht es nicht, wenn von der halben Million Klicks nur zehn Personen auf unserem Webauftritt gelandet sind und sich dort auch nur ein paar mickrige Sekunden aufgehalten haben…

Heisst: Digitale Werbemöglichkeiten ja, aber wahrscheinlich weniger, als die davon profitierenden Unternehmen verkaufen wollen.

Auch in sozialen Medien sind die Werbemöglichkeiten enorm und günstig.
Auch in sozialen Medien sind die Werbemöglichkeiten enorm und günstig.

Werbung und Konzepte in Sozialen Medien

Facebook, TikTok, Linkedin etc. ermöglichen uns, uns so zu präsentieren, wie wir wollen. Was zu wertvollen Kontakten führen soll. Richtig angewendet, unterstützen Soziale Medien uns bei unserer Kundenpflege und vielleicht sogar bei der Kundengewinnung durch einen grösseren Bekanntheitsgrad. Hier können Unternehmen News posten, können von ihren Ausflügen oder der Arbeit auf dem Bau berichten usw.

Menschlich näher. Sympathien schaffen. Image aufbauen. Die entscheidende Frage ist, wie und wieviel.

Welche Posts?

Es geht um den Überblick. Um Image. Um eine hohe Kontaktqualität – und nicht um die Menge!

Heisst: Wenn ein Post veröffentlicht wird, soll er einen klaren Zusammenhang mit Dienstleistungen, Produkten, Entwicklungen oder mit Mitarbeitenden haben. Meistens kann nur eine Botschaft auf einmal vermittelt werden und die muss verständlich sein.

Wie viele Posts?

Künstliche Intelligenz (KI) ermöglicht uns, auf unglaublich einfache Weise innert kürzester Zeit Content zu generieren. Das ist verlockend. Und so veröffentlichen wir schnell mal ein paar «Tegtschli» – wie mir das jemand mal beschrieb.

«Schnell» verliert nicht selten!

Richtwerte für die Anzahl Posts sind:

  • Die Anwendung unseres Produkts (Verbrauchermenge, Komplexität)
  • Entwicklung des Produkts (Newsmeldungen)
  • Veränderungen im Lebens- und Berufsumfeld der Zielgruppe (neue Bedürfnisse)
  • Vorhandenes, glaubwürdiges Foto- und Videomaterial
  • Zeit für die Betreuung der Sozialen Medien

Sofern es hier KI-Tools gibt, die die Analyse der Punkte 1 bis 3 unterstützen, lohnt es sich, diese beizuziehen. Allerdings muss jede Analyse auf Glaubwürdigkeit untersucht werden. Bei den Punkten 4 und 5 empfehle ich die Umsetzung ohne KI-Tools, damit das Einzigartige des werbenden Unternehmens spürbar bleibt.

Das Aufnahmevermögen der Zielgruppe

Werfen wir einen Blick auf die Zielgruppe. Da unser Unternehmen nicht das einzige ist, werden unsere potentiellen Kund:innen – aufgrund der durch KI-Tools möglichen Massnahmen – mit einer Flut von Informationen eingedeckt. Von verschiedenen Unternehmen mit dem gleichen Angebot und dem gleichen oder sehr ähnlichen Text. Weil alle mit KI arbeiten.

Das Aufnahmevermögen von uns Menschen ist beschränkt. Statt mehr aufzunehmen, distanzieren wir uns (immer mehr).

«Mehr» geht also nicht auf.

Regelmässig und wertvoll

Ob regelmässig mit wertvollem Inhalt am Ende mehr bewirkt?

Ja! Es geht nicht darum, die Vorteile von KI zu missachten. Es geht darum, sie richtig zu nutzen. Menschen bleiben Menschen und können nur ein bestimmtes Mass an Informationen aufnehmen.

Es geht um

  • wertvolle und nutzenorientierte Informationen
  • in der richtigen Menge
  • zur möglichst richtigen Zeit.

Also so, wie früher. Ja. Weil Menschen eben Menschen bleiben.

ChatGPT = Chatbot auf Basis künstlicher Intelligenz von OpenAI
KI-Suchmaschinen erleben einen Boom, sind aber schnell wieder rückläufig, wenn sie den Erwartungen nicht entsprechen können.

KI-Suchmaschinen wie Google Gemini, ChatGPT, Perplexity, Antropic

«Alle nutzen nur noch ChatGPT!» ist eine Aussage, die ich immer wieder höre. Auch Google setzt massiv auf KI. In Amerika beginnen Nutzer:innen sich jedoch abzuwenden und wechseln zu DuckDuckgo.com. Sie sind mit Google unzufrieden, da die bisherige Rankingliste immer mehr abgelöst werden soll.

Diese Entwicklung sollten wir nicht einfach ausblenden. Gleichzeitig gilt es, KI-Suchmaschinen zu beobachten, optimale Voraussetzungen zu schaffen und kleinere Tests zu schalten.

Wir sehen nur das, was wir wollen. Und irgendwie mögen wir Goldgräberstimmung. Das war bei Facebook schon so.

Einfachheit als Stärke geht verloren

Die eigentliche Stärke von Google, die Einfachheit, geht immer mehr verloren. Auf sie folgen mehr Möglichkeiten (die wir eigentlich gar nicht brauchen …), was letztendlich mehr Komplexität und Zwang bedeutet. Wollen wir das wirklich?! Und was bedeutet diese vielfältige Entwicklung fürs digitale Marketing?

Während man früher auf Google setzen konnte, gibt es heute mehr Mitbewerber – auch für Google. Zum Beispiel Qwant.com, Ecosiag.org (beide europäisch).

Die Frage ist auch hier: Welche nutzen potenzielle Kund:innen und wie tun sie das?

Ein sicherer Weg ist die Bereitstellung von wertvollem und aktuellem Inhalt auf dem Webauftritt, der auch die technischen Grundanforderungen erfüllt.

Saubere Technik ist ein Muss

Technik, Aufbau und Struktur des Webauftritts müssen die Grundvoraussetzungen für KI-Suchmaschinen erfüllen.

räber marketing & coaching arbeitet in diesen Bereichen mit externen Spezialisten zusammen. Technische Basics müssen sauber umgesetzt sein. Nichts ist ärgerlicher, als wenn man gute Inhalte hat, diese aber aufgrund von technischen Defiziten des Unternehmenswebauftritts in Gemini, ChatGPT, Perplexity oder Antropic nicht angezeigt werden.

Content - von Menschen geschrieben - enthält spürbare Emotionen und kann Botschaften besser übertragen als Künstliche Intelligenz.
Content - von Menschen geschrieben - enthält spürbare Emotionen und kann Botschaften besser übertragen als Künstliche Intelligenz.

Content ist immer noch King

«Content is king» hiess es immer – und diese Wahrheit gilt weiterhin. Allerdings mit ein paar kleinen Differenzierungen:

Einzigartigkeit

Texte müssen einzigartig sein. Es geht um persönliche Überzeugungen von Unternehmen. KI ist nicht einzigartig. Sie eine Zusammenfassung dessen, was Mitbewerber bereits berichtet haben.

KI-Texten fehlt oft die emotionale Resonanz. Das Verbindende zwischen Anbietenden und Nachfragenden.

Dieses Phänomen lässt sich nicht per Knopfdruck erstellen. Die Customer Journey braucht ihre Zeit. Zumindest nicht, wenn man eine dauerhaft Kundenbeziehung anstrebt.

Wenn Infos, dann gerne mit echtem Nutzen

Nochmals: Zu viele News senken die Aufmerksamkeit von bestehenden und potenziellen Kund:innen. Es geht bei den Texten also um echten Mehrwert. Um Authentizität. Um Respekt. Um wahrgenommen Werden.

Das klingt so nicht so ruckzuck. Richtig. Es geht um echte Partnerschaft und die berücksichtigt die genannten Punkte.

Einzigartiger Content ist überzeugend, übersichtlich strukturiert, nützlich und hat so Anziehungskraft.
Einzigartiger Content ist überzeugend, übersichtlich strukturiert, nützlich und hat so Anziehungskraft.

Was muss gewinnbringender Content enthalten?

Hier ein paar wichtig Tipps für gewinnbringenden Content:

  • Sprechen Sie die Sprache (Wording) der Kund:innen und das aus ihrer Sicht, aber legen Sie ihnen nicht Dinge in den Mund, die sie nicht möchten.
  • Menschen lieben es, gesehen, gehört und überhaupt wahrgenommen zu werden.
  • Übersicht und Struktur steigern die Aufmerksamkeit und helfen, dass auch Schnell-Leser:innen länger als geplant auf dem Webauftritt verweilen.
  • Einfache Sprache statt Fachchinesisch verwenden.
  • Holen Sie die Kund:innen mit deren aktueller Situation oder mit einem ihrer Bedürfnisse ab. Kommen Sie dabei schnell zur Sache.
  • Wissen Kund:innen am Ende, um was es geht und was sie jetzt tun können?
  • Ruhiges Design vermittelt besser.
  • Themen-Grundgroof? Aktualität, Stabilität und Entwicklung führen zu mehr
  • Sichtbarkeit und besseren Rankings und nicht nur das: Hier fühlen sich Kund:innen richtig wohl (Glaubwürdigkeit).
  • Man muss nicht immer gleich verkaufen. Das zeugt von Respekt gegenüber der Eigenständigkeit der Kund:innen – und es steigert die Kundenbindung. Echte
  • Kundenbindung lebt von wiederkehrenden Kunden. Dann haben wir unseren Job wirklich gut gemacht.
  • Ehrlichkeit und Wahrheit währen auch hier am längsten.
  • Es sind Emotionen, die verbinden. Mit Angeboten. Mit Möglichkeiten. Mit unserem Langzeitgedächtnis.
  • Viele Vorgaben von KI-Tools wirken bei genauerem Hinsehen einfach nicht logisch. Als regional ausgerichtetes Unternehmen muss ich z. B. nicht 10-mal darauf hinweisen, dass ich in der Schweiz tätig bin. Hören Sie also auch gut auf Ihr Bauchgefühl. Nicht gefunden Werden ist schlecht. Gefunden werden und nicht überzeugen, finde ich noch schlechter.

Professionelle Aussensicht Ihres Contents

Haben Sie Fragen zu einer geplanten Content-Strategie? Möchten Sie diese mit unserer Hilfe erstellen oder durch uns beurteilen lassen?

Gerne stehen wir Ihnen für allfällige Fragen zur Verfügung.

© räber marketing & coaching, 16.6.2026

Unser Angebot

Wir sind eine Online-Marketing-Agentur für Klein- und Mittelbetriebe mit über 23 Jahren Erfahrung. Wir unterstützen bei:

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